Die Story

Alles fing an, als eine Gruppe von mehreren jungen pubertierenden Teenagern einen Raum in einem alten Fachwerkhaus in Bühne zur freien Verfügung zugesprochen bekamen. Das war am 2. Oktober 1991 und der Raum befand sich im Gebäude namens "Schmidtmariechens Haus", zu der Zeit im Winkel 115.

 

 

 

 

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Der Raum, früher das Heiligtum des Hauses, welcher nur zu besonderen Festen, wie runde Geburtstage o. ä. genutzt wurde, wurde mal eben schnell von den Jugendlichen mit einer Stereoanlage, einem Tisch und ein paar Stühlen ausgestattet, ein paar Kisten Bier und diverse Kleingetränke angeschafft, und schon war eine neue Zockerhöhle geschaffen. Dort wurde immer Mittwochs und Freitags, aber auch an dem ein oder anderen Samstag, gezockt und auch viel getrunken!

 

 

 

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Nach und nach wurde immer mehr Inventar angeschafft und der Raum auch immer weiter renoviert. Es gab dort immer Getränke in Hülle und Fülle, und man wurde durch die angenehmen Preise und die doch sehr nützlichen Öffnungszeiten immer bekannter im eigenen Ort, wie auch in den umliegenden Ortschaften, bis hin ins Ruhrgebiet und auch in den hohen Norden (Schwarzenbek).

 

 

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Ein Name musste her!!! Doch alle Bemühungen einen geeigneten Namen zu finden blieben erfolglos. Bis eines Tages der Vater einer beteiligten Jugendlichen den Namen "Neuzeitbude" in die Runde warf. Es gab ja schon eine ähnliche Institution in unserem Dorf, welche "Die Bude" hieß. Also blieb für uns nur noch der Name "Neuzeitbude"!

 

Wir konnten uns dagegen gar nicht wehren, da sogar schon in den Anfängen zwei Karnevalswagen über uns mit dem Namen/Thema "Neuzeitbude" gemacht wurden.

 

Im Jahre 1993 wurde dann eine originale Kneipentheke aus einer ehemaligen Kneipe in Borgentreich organisiert, verkürzt und in die Bude eingepasst. Zusätzlich wurde eine alte Zapfanlage und auch eine entsprechende Wasserzu- und -abfuhr organisiert. Somit wurde ab nun nur noch frisch gezapftes Bier getrunken. Die Sorte war zu der Zeit egal. Es wurde alles getrunken, was uns der Getränkemarkt liefern konnte. Das Erstaunliche dabei war der stabile Bierpreis, welcher sich über Jahre lang halten sollte.

 

 

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Von nun an war die Neuzeitbude die bestbesuchteste "Kneipe" in ganz Bühne. Alle Leute, die aus den anderen Kneipen sich auf den Heimweg machten kehrten bei uns ein um noch einen kleinen Zwischenstopp zu machen. Das passte den anderen Kneipenbesitzern in der Ortschaft Bühne überhaupt nicht. Aber man konnte gegen die Neuzeitbude nichts machen, denn es war alles rein privater Natur.

 

 

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Jeden Mittwoch und jeden Freitag war Party angesagt. Bier und Schnaps bis zum Abwinken und Musik bis zum Anschlag. Dabei wurde alles gespielt, vom Schlager bis zum Trash-Metal.

 

Diese Phase hielt so ca. 4 Jahre lang an. Jeden Mittwoch und jeden Freitag wurde alles gegeben. Von den Einnahmen, die aufgrund des immer noch stabilen und günstigen Bierpreises nicht sehr hoch waren, wurden ständig neue Einrichtungsgegenstände wie Barhocker, Stehtisch, Fernsehanlagen usw. angeschafft.

 

 

 

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Dann kam es aufgrund der Bildung von Partnerschaften zu immer ruhiger werdenden  Abenden in der Neuzeitbude, bis es nur noch der ein oder andere Geburtstag war, der dort gefeiert wurde.

 

Die Neuzeitbudenbetreiber wie auch die -besucher wurden ruhiger und alles verlief sich im Sande. Man schloss sich anderen Gruppen an und suchte sich andere Hobbys. Manche erwarteten auch schon Nachwuchs und die ersten Familien wurden gegründet.

 

Nach zwei ruhigeren Jahren fasste sich dann ein Teil der Begründer der Neuzeitbude ein Herz, und nahm die Fußballeuropameisterschaft 1998 zum Anlass die Neuzeitbude wieder zum Leben zu erwecken. Es wurde der Stammtisch Neuzeitbude gegründet.

 

Wie damals zur Gründerzeit wurde ein Vorrat an Bier und Kleingetränken angeschafft und ordentlich EM-Fußball geschaut. Man beschloss die Neuzeitbude zu renovieren und einmal im Monat einen Stammtisch zu organisieren. Des weiteren wird die Neuzeitbude für Fußballabende o. ä., wie auch für Geburtstagsfeiern genutzt.

 

 

 

 

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So konnte man am 2. Oktober 2001 zum 10jährigen Jubiläum auf eine erschreckende Bilanz niederschauen:

- ca. 7.170 Liter Bier

- ca. 660 Liter Schnaps

- ca. 996 Liter antialkoholische Getränke

sind der Neuzeitbude zum Opfer gefallen!!!

 

WIR TRINKEN AUF GUTE FREUNDE!!!